Trainingsformen für Atemitechnik

 

Mit diesem Beitrag werden verschiedene Trainingsformen für Fausttechniken vorgestellt, die für den Leichtkontaktwettkampf sinnvoll erscheinen.

 

Erste Übungsform ist die Durchführung der eigenen Kombination, wobei der Partner die Aufgabe hat, den Angriff des aktiven Athleten mit einer Technik zu stören. Der Angreifer muss trotzdem seinen Angriff fortführen und so zum Punkterfolg kommen.

 

Bild 1: Kampfstellung Bild 2: Führhand
Bild 3: Schlaghand Bild 4: Störtechnik der Partnerin
Bild 5: Handinnenkantenschlag zum Kopf Bild 6: Kampfstellung

 

Diese Übung wurde von den C-Kaderathleten Manuel Fuchs und Claudia Behnke demonstriert.

 

Als zweite Übungsform wird nun eine Form des Distanztrainings vorgestellt. Diese Übungsform kann auch mit Pratzen durchgeführt werden. Beide Athletinnen befinden sich in Kampfstellung (Bild 7) und bewegen sich außerhalb der Distanz zu ihrer Partnerin. Sobald die Handflächen geöffnet werden (Bild 8), greift die aktive Partnerin an und trifft mit einer Kombination auf die Handschützer der passiven Partnerin (Bild 9-13). Nun bewegen sich beide Partnerinnen wieder außerhalb der Distanz und die Übung kann so ständig wiederholt werden. Besonders wichtig ist die korrekte Bewegungslehre. Beide Athletinnen müssen immer darauf achten, sich optimal zu bewegen und sich außerhalb der Distanz zur Gegnerin zu befinden. Sobald die Distanz verkürzt wird, muss ein Angriff erfolgen.
 

Bild 7 Bild 8
Bild 9 Bild 10
Bild 11 Bild 12
Bild 13


Anna Ranft und Nina Wassermann demonstrierten diese Übung.

 

Bei der dritten Übungsform handelt es sich ebenfalls um eine Trainingsform zur Verbesserung des Distanzgefühls. Beide Athletinnen bewegen sich wieder außerhalb der Distanz zu ihrer Partnerin (Bild 14). Auf das Kommando STOPP bleiben beide stehen und die übende Partnerin führt eine Kombination ohne Distanzverkürzung aus (Bild 16 & 19). Diese Techniken werden in die Luft geschlagen. Beide Partnerinnen bewegen sich anschließend wieder und so bald die passive Partnerin stehen bleibt, bzw. die Deckung senkt, greift die aktive Partnerin an und trifft (Bild 20 – 22). Auch bei dieser Übung ist besonders auf die Bewegungslehre zu achten sowie die korrekte Einhaltung der Distanzen.

 

Bild 14 Bild 15
Bild 16 Bild 17
Bild 18 Bild 19
Bild 20 Bild 21
Bild 22

 

Bernadett Hoena und Annkathrin Dethlefs demonstrierten diese Übungsform.

 

Text: Steffen Heckele

Bilder: Joe Thumfart

 

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